2007 - Europäisches Jahr der Chancengleichheit für alle

logo_eyeo_1_de.jpgEin großer Teil der Europäer ist der Meinung, dass Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft (64%), einer Behinderung (50%), des Alters (46%) oder des Geschlechts (40%) in ihrem Land verbreitet ist. Das ist das Ergebnis einer Umfrage über Diskriminierung und Ungleichheit in Europa, die von TNS Opinion & Social im Auftrag der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit der Europäischen Kommission zwischen 7. Juni und 12. Juli 2006 in den 25 Mitgliedstaaten der Europäischen Union und den beiden Beitrittsländern durchgeführt wurde. Die Studie wurde zur Eröffnung des Euröpaischen Jahres der Chancengleichheit für alle vorgestellt. Das Europäische Jahr der Chancengleichheit für alle ist eine Initiative, um die öffentliche Meinung für das Recht auf Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung zu sensibiliseren. Durch Aktivitäten der Nationalen Durchführungsstellen in den jeweiligen Mitgliedsstaaten soll eine Debatte über den Nutzen von Vielfalt sowohl für Europas Gesellschaft als auch für Einzelpersonen angestoßen werden.

Die Studie macht deutlich, dass vor allem auch die Arbeitswelt von Diskriminierung betroffen ist. Die Befragten schätzen ein, dass Behinderung und Alter die größten Nachteile darstellen, wenn es darum geht, einen Arbeitsplatz zu bekommen. 87% der befragten EU-Bürger wünschen sich die Umsetzung von Maßnahmen, die die Chancengleichheit im Bereich Beschäftigung für Menschen mit Behinderungen oder älteren Menschen erhöhen. Jeder fünfte Befragte schätzt ein, dass Arbeitgeber und Firmen einen wichtigen Beitrag zum Abbau der Diskriminierung leisten sollten. Einen Weg Strukturen und Prozesse in Unternehmen diskriminierungsfrei zu gestalten, bietet das Diversity Management Konzept. Im Rahmen des BIBER Teilprojektes D-Quadrat-Management wird eine kostenlose Qualifizierung für Akteure aus Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen angeboten, die die Unternehmen unterstützt, die Vielfalt der Belegschaft zu berücksichtigen und die betriebliche Praxis diskriminierungsfrei zu gestalten.

 


 


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