Die Internationale Arbeitsorganisation (International Labor Organisation – ILO) hat Ihren zweiten Bericht zur Diskriminierung bei der Arbeit vorgestellt.
In dem Bericht wird deutlich, dass trotz der Verabschiedung von Antidiskriminierungs-Gesetzen die Diskriminierung von Frauen, Menschen mit Behinderungen oder migrantischem Hintergrund vorhanden ist. Diese Diskriminierungen werden beispielsweise in der Erwerbsqoute, der Bezahlung oder dem Anteil an Führungspositionen bestimmter Personengruppen deutlich.
Der Bericht macht deutlich, dass nicht nur diese Kerndimensionen betroffen sind. Auch die Diskriminierung aufgrund bestimmter Erkrankungen (z.B. HIV/AIDS), genetischer Risiken oder bestimmter Lebensformen und -stile (z.B. Raucher) vor allem in den Industriennationen steigen.
Die ILO gibt folgende Empfehlungen zur Bekämpfung der Diskriminierung weltweit vor allem für die Politik, Sozialpartner und nationalen Gesetzgebungen.
Das Diversity Management Konzept berücksichtigt neben den genannten Kerndimensionen (Alter, Geschlecht, Behinderung, ethnische Herkunft) beispielsweise auch die Aspekte der unterschiedlichen Lebensstile und Lebensformen. Es bietet Unternehmen die Möglichkeiten einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Diskriminierungen zu leisten und die Potenziale der vielfältigen Personengruppen im Sinne des Unternehmens zu nutzen. Im Rahmen des BIBER Teilprojektes D-Quadrat-Management wird eine Weiterbildungsreihe für Akteure aus Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen angeboten, die Sie unterstützt, die Vielfalt der Belegschaft zu berücksichtigen und die betriebliche Praxis diskriminierungsfrei zu gestalten.
Weitere Informationen zum ILO-Bericht finden Sie auf der ILO-Berlin Internetseite